Ist aller nicht so leicht

Man macht immer was man will, auch wenn man dazu keine Lust hat.

Der Kunstbegriff ist schwer zu fassen.
Kunst und Kunstszene funktionieren wie der Vatikan.

Was ich mache ist also nur mein Ding, weiter nichts.
Mir gehts im allgemeinen nicht so gut, also mache ich das, was ich mache, um zu kompensieren.

Thema Betitelung:
Unheimlich wichtig, und dabei im Grunde egal.

Meine Bilder sind in aller Regel nicht betitelt.
Bisher eine Regel, die eigentlich zu fast 100% gilt.
Ein Grund dafür habe ich nicht, aber ein Titel fällt mir in aller Regel auch nicht ein.
Wenn mir einer einfällt, passt er nur für einen Augenblick, für einen anderen Augenblick wieder nicht.
Erscheint wie ein Trauerspiel, ist es aber nicht, und wenn doch, dann ist es auch egal.

Ich dachte immer, Kunst und Grafik wäre einfach, bis ich damit selbst näher befasst habe.
Es ist schwer.

Grafik, Kunst Bildbearbeitung und Fotographie sind im Grunde Handwerke, und keine Wissenschaft.
Und wenn ich mal einen Garten haben sollte, hab ich leider nicht, dann könnte das eine zweite Leidenschaft werden.
Gartenarbeit ist auch ein Handwerk.
Aber ich liebe auch das arbeiten mit Holz, oder das einfache Kochen.
Das sind alles im Grunde Handwerke, und keine Wissenschaften.

Leistungskurse waren Mathe und Physik, Prüfungsfächer Sozialkunde und Kunst, also vier an der Zahl.
Diese Fächer fließen dann eben, irgendwie und so und so, oder anders, in die Kunst ein.

Das Abi war nur ein Anstoß zur Kunst, aus uralten Zeiten, das eigentliche Interesse kam später, aus der Not heraus.
Wer Probleme hat, dem bleibt nur dieses Thema.
Warum auch nicht.
Ich mach ja viel mit dem Computer, also so eine Art Mathe in der Kunst.


Ich mache lieber abstrakte Kunst und Collage.
Einfach aus dem Grund, weil es viel einfacher ist.
Einfacher in dem Sinne, als würde man "fotorealistisch oder idealistisch" arbeiten.
Fotorealismus kommt als Collage rein, kombiniert mit Gemaltem,
collagiert, und mit dem Computer bearbeitet.
Außerdem läßt die Abstraktion mehr Freiheitsgrade zu.
Man kann im Grunde machen was man will, man ist freier.

Grafik/Kunst ist viel Arbeit und Erfahrung, man ist nie zufrieden.
Die Last, Erfahrung zu sammeln,
so eine Art Routine, ist sehr groß.
Man holt ständig alte Sachen heraus, um diese zu überarbeiten,
und dann wieder wegzustecken.
Um dann irgendwann, oder auch nie, wieder herauszuholen,
um dann zu überarbeiten, und dann wieder wegzustecken.
Mein Grafik-Tablett von Aiptek ist dabei auf jeden Fall ein guter Freund.

Bis dann das Eine oder Andere hervorgeholt wird, um als fertig zu gelten.
Vorläufig, bis einem eine neue Idee kommt, um es wieder wegzustecken, und anderes wieder herauszukramen.


Wer dabei nicht verrückt wird, ist nicht normal.
Oder einfach so, irgendwas machen, einfach so..........